Es könnte schlechter laufen

Liebe Freundinnen und Freunde,

Grafik von Rory Midhani

Grafik von Rory Midhani

wir können tatsächlich mit einer Frohen Botschaft ins Neue Jahr starten (und dafür muss man hart arbeiten in diesen Zeiten!): Am 18. Januar geben sich Sampson (aka Scout Wölfli), Colin Comfort sowie Jes Nice und Hugo Dias die Ehre – es werde somit wieder CherrYO!kie. Zuletzt war die Sause im Oktober im Südblock, das war eine (in jeder Hinsicht) unvergessliche Nacht, die mittlerweile zur Legende wurde. So gehört sich das auch bei „Berlins enthemmtester Non-Stop-Karaoke-Party“ (Siegessäule). Motto sind diesmal „Toys“ und wir sind nicht so sicher, ob wir wirklich wissen wollen, womit die kleinen Racker ab Mitternacht so spielen wollen.

Plakat

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Es ist wirklich nicht zu übersehen: Immer mehr Menschen in Berlin müssen auf der Straße leben – Schätzungen gehen von über 10 000 aus, genaue Zahlen gibt es (noch) nicht. Damit beschäftigt sich eine Veranstaltung im aquarium am 21. 1. ab 19 Uhr: „Fragt uns doch einfach! Obdachlosigkeit in Kreuzberg geht uns alle an!“ Die Perspektive der Betroffenen steht also an diesem Abend im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Vertreter*innen z.B. der Obdachlosenhilfe Berlin, dem Wohnungslosenparlament und der Schlafplatzorga wird u. a. Fragen zur Entwicklung der Situation und Beteiligung von Betroffenen nachgegangen, sowie gezeigt, wo sich Nachbar*innen informieren und engagieren können. Bestehende Hilfsangebote rund ums Kotti, weitere Links und Infos zum Thema findet Ihr auch hier: www.rundumkotti.de

Logo

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Einen Tag später, am 22. Januar ab 19 Uhr 30 blicken wir zurück auf 15 Jahre GenderKompetenzZentrum und in die Zukunft von Gleichstellung im Spannungsfeld intersektionaler Debatten, diversifizierter, queerer Geschlechterbegriffe und rechter Anfeindungen. Gleichstellung – nicht binär und intersektional?!

© girl picking von Marty Otanez / All Rights Reserved

© girl picking von Marty Otanez / All Rights Reserved

Alles hängt, wie wir an dieser Stelle ja schon des Öfteren vermerkt haben, mit allem zusammen. Rund 75 Millionen Kinder arbeiten weltweit unter ausbeuterischen Bedingungen, 3,3 Millionen in der Kakao- und Tabakproduktion, laut internationaler Arbeitsagentur eine der übelsten Formen der Kinderarbeit überhaupt. Aus Kakao und Tabak werden Schokolade und Zigaretten, die wiederum in deutschen Supermärkten verkauft werden – so profitieren deutsche Unternehmen von der Ausbeutung z. B. in Malawi und der Elfenbeinküste. Darum geht es am 23.1. ab 19 Uhr 30 im aquarium: Schokolade und Zigaretten – Kinderrechte in Lieferketten.

Detaillierte Infos dazu sowie zu allen weiteren Events (Achtung, morgen Abend geht es im aquarium um kritische Positionen eines feministischen Netzwerkes zu „Eizellspende und Leihmutterschaft“!) findet Ihr wie immer auf unserer Webseite und wir freuen uns jetzt schon auf einen Event der ganz besonderen Art Ende des Monats und auf weitere Party-Animals im Februar – erzählen wir Euch später. Bleibt (bzw. werdet) bis dahin gesund und geschmeidig – wir sehen uns!

Das Südblock Team

Heute

  • 03.04.2020 Uhr - 05.04.2020 Romnja* Power Month abgesagt

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