Leise und laut – solidarisch und proud

Liebe Freundinnen und  Freunde,

Pride Parade 2018wir freuen uns total auf morgen, denn dann ist es wieder soweit, unter dem schönen Motto (s. o.) leise und laut – solidarisch und proud wird für ein Anliegen demonstriert, das uns (aus naheliegenden Gründen) ganz besonders am Herzen liegt: Am Samstag (23. 6.) um 15 Uhr startet am Hermannplatz die 5. „behindert und verrückt feiern“ Pride Parade – behinderte, verrückte, eigensinnige und normalgestörte Menschen ziehen durch Kreuzberg, um gegen Diskriminierung und für Assistenz und Barrierefreiheit zu demonstrieren. So gegen 17 Uhr 15 endet die Demo vor unserer Haustür, wo die „Glitzerkrücke“ für besonders ausgrenzendes und benachteiliegendes Verhalten verliehen wird, anschließend wird bei uns (jo, wo denn sonst) weiter gefeiert.

HDP BerlinWir haben es ja schon vor einigen Jahren an dieser Stelle festgestellt: Wer in verrückten Zeiten nicht verrückt wird, der ist verrückt (siehe dazu auch die sogenannte „Asyldebatte“) und damit wären wir bei Recep Tayyip Erdoğan (normalgestört?) und den türkischen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen übermorgen am 24. Juni, denn am Sonntag wird’s richtig spannend: Knackt die HDP die 10% Hürde und schafft wieder den Einzug ins Parlament? Verliert die regierende AKP die absolute Mehrheit?  Muss sich Erdogan einer Stichwahl stellen? Wir übertragen den Wahlabend auf unserer Großbildleinwand.

Bürgerrechte & Polizei - Cover der aktuelle AusgabeWeitere erkenntnisreiche Veranstaltungen gibt’s in der kommenden Woche im aquarium: Gefährlicher Ort: Stadt am Mittwoch (27. 6.) um 19 Uhr 30. Die Zeitschrift CILIP/Bürgerrechte & Polizei veröffentlichte in ihrer aktuellen Ausgabe einen Artikel von Nora Keller: Wer hat Angst vorm Kottbusser Tor? Aus polizeirechtlicher Sicht ist der Kotti bekanntlich ein „kriminalitätsbelasteter Ort“, an dem die Polizei alle Menschen jederzeit ohne konkreten Anlass kontrollieren kann. An diesem Abend spricht die Autorin über die Konsequenzen und Jenny Künkel erklärt anhand des Frankfurter Bahnhofsviertels die Folgen neoliberaler Stadtpolitik für Sexarbeit und Migrant*innen.

Filmstill & PosterEinen Tag später am 28. ebenfalls um 19 Uhr 30 laden wir zum Film Screening: Breaking Out The Box von Busi Kheswa und Dr. Zethu Matebeni. Eine wirklich berührende Dokumentation mit durchaus komischen Elementen, die in persönlichen Geschichten das Leben schwarzer Lesben in der politischen Landschaft Südafrikas beleuchtet.

Detaillierte Infos zu allen Veranstaltungen findet Ihr wie immer auf unserer Webseite. Achtung, das finale Pubquiz am Dienstag fällt leider aus, wir verabschieden uns von Prosumer, Tama Sumo & Mysti zu einem späteren Zeitpunkt – ‚erfahrt Ihr noch rechtzeitig. Im Juli kümmern wir uns dann um gaaanz viel Bewegung in wirklich jeder Hinsicht, das erzählen wir Euch, wenn’s soweit ist – verliert bis dahin nicht euren langen Atem (und die Übersicht) – na klar, wir sehen uns!

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