Kampf um den Berg der Kurden – Geschichte und Gegenwart der Region Afrin am 23.5.18

Buchcover AfrinLesung und Diskussion mit Thomas Schmidinger.

Mit der Eroberung von Afrin durch die türkische Armee und ihre verbündeten islamistischen Milizen, wurde eine der bislang ruhigsten Regionen Syriens zerstört. Hunderttausende Menschen befinden sich auf der Flucht, und die Türkei hält mit ihren Plänen, die Region ethnisch zu säubern und arabische und turkmenische Siedler statt der kurdischen Bevölkerung anzusiedeln, nicht hinterm Berg. Der „Berg der Kurden“ (Kurd Dagh), wie die Region seit Jahrhunderten heißt, wird unter den Augen der Weltöffentlichkeit und unter Beteiligung deutscher Panzer entvölkert.

Der Politikwissenschaftler Thomas Schmidinger, der den zwischen 2012 und 2018 existierenden autonomen Kanton Afrin als einer der wenigen europäischen Besucher gesehen hat, beschreibt in seinem aktuellen Buch die historische Entwicklung und den Krieg in Afrin. In seiner Buchpräsentation wird er auch auf die aktuellen Ereignisse nach dem Fall der Stadt Afrin eingehen.

Eine Veranstaltung der „Linken Buchtage Berlin“
01 – 03. Juni 2018 Mehringhof Berlin-Kreuzberg
www.linkebuchtage.de

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