ganzhaben statt teilhaben! – Abschlusskundgebung „behindert und verrückt feiern“ Pride Parade am 15.7.17

Pride Parade Poster 2017Zum vierten Mal findet die „behindert und verrückt feiern“ Pride Parade in Berlin statt. Ab 15 Uhr werden unter dem Motto „ganzhaben statt teilhaben!“ behinderte, verrückte, eigensinnige und normalgestörte Menschen vom Hermannplatz in Neukölln zum Kottbusser Tor in Kreuzberg ziehen, sich selbst feiern und gegen Diskriminierungen, Fremdbestimmung, die kapitalistische Verwertung des Menschen und für echte Barrierefreiheit, „Ganzhabe“, Inklusion und ein respektiertes Leben in Würde protestieren.

Gerade im Wahljahr 2017 wird viel geredet über Inklusion, Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe. Doch die Welt sieht anders aus! Deshalb fordert das hinter der Pride Parade Berlin stehende breite Bündnis aus behindertenpolitischen, psychiatriekritischen, feministischen und emanzipatorischen Gruppen und Einzelpersonen eine Gesellschaft, die Barrieren abbaut und Menschen nicht als „krank“, „gestört“ oder „nicht normal“ aussortiert.

Der Umzug geht am Hermannplatz mit einer Kundgebung los. Dann tanzt der Zug über den Kottbusser Damm und die Skalitzer Straße. Am Heinrichplatz ist gegen 17 Uhr eine zweite Kundgebung geplant. Anschließend geht es zur Abschlusskundgebung ans Kottbusser Tor. Vor dem Südblock wird die „Glitzerkrücke“ verliehen und bei Konzerten von Künstlerinnen mit Behinderungen und Psychiatrieerfahrungen weiter gefeiert. Auftreten werden unter anderem:

Alice Dee (soundcloud.com/alicedeemc)
FaulenzA (faulenza.blogsport.de)
Babsi Tollwut (facebook.com/babsi.tollwut)

Danach Party im Südblock!

An Barrierefreiheit ist bei der Parade gedacht. Am Start und Ziel
stehen barrierefreie Toiletten zur Verfügung. Es gibt ein
Unterstützungsteam, das jederzeit angesprochen werden kann,
und Möglichkeiten zum Ausruhen. Die Redebeiträge werden in
Deutsche Gebärdensprache übersetzt.

Weitere Informationen:
www.pride-parade.de
www.facebook.com/PrideParadeBerlin

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