Ein aquarium, ausgerechnet am Kottbusser Tor – passt das?

aquariumWie angegossen – aber der Reihe nach: Alles begann im April 2015, als Aquarien Meyer nach über 40 Jahren aus dem Ladenlokal im Erdgeschoss der Skalitzer Strasse 6 auszog. Natürlich standen sofort jede Menge Interessenten mit ganz unterschiedlichen Geschäftsmodellen für die immerhin rund 350 qm große Gewerbefläche auf der Matte.

Ein Teil des Südblock-Teams, unterstützt von Nachbar*innen, Freund*innen, Initiativen und Vereinen entwarfen ein völlig anderes Konzept – und das ging an den Start, mit neuen, barrierefreien Räumen für Begegnung, Austausch, Vernetzung und gemeinsames Arbeiten: Lebendig, heterogen, inklusiv.

Dabei sind zwei Drittel der Fläche für flexible Nutzung vorgesehen, ein Drittel für feste Büro- und Beratungsräume; hier sind die Arbeitsgemeinschaft für selbstbestimmtes Leben schwerstbehinderter Menschen (ASL e. V.) und der Berliner Assistenz Verein (BAV e. V.) als feste Mieter eingezogen.

Die flexible Fläche bietet Platz für Diskussionsveranstaltungen, Seminare, Beratung, Kultur- und Kunstprojekte. So werden die Räume beispielsweise morgens von den Nachbar’innen genutzt, am Mittag gibt’s wie immer großen Andrang bei der Sozialberatung des Hartzer Rollers (vielen ja bereits aus dem Südblock bekannt), daneben trifft sich ein Workshop, während im hinteren Teil heftig gearbeitet wird. Am Abend gibt’s eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion und gleich nebenan bereitet die Vernetzungsgruppe das nächste große Treffen vor. Anwohner*innen begegnen Initiativen und Vereinen oder einem Künstlerkollektiv, die Selbsthilfegruppe trifft auf auf Projektentwickler_innen oder eine Podiumsdiskussion. Anything goes – miteinander und/oder nebeneinander.

Wo? Hier im aquarium, direkt am Kotti. Das passt.

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